Drivers Seat 45: Wenn Ihr Unternehmen ein Mensch wäre
Show notes
💬 Was erwartet Sie in Folge 45?
- Aufzählungs-TextWarum abstrakte Unternehmen menschliche Charakterzüge brauchen
- Warum ehrliche Selbstreflexion wichtiger ist als perfekte Imagekampagnen
- Wie Markenpersönlichkeit zu authentischen Botschaften führt
- Warum Geschäftskunden noch sensibler auf Unstimmigkeiten reagieren
- Das "Warum" als entscheidender Faktor bei vergleichbaren Produkten
- Praxisbeispiel – Wie sich eine norddeutsche Fenstergruppe vom traditionellen zum dynamischen Anbieter wandelt
Darüber diskutieren Prof. Dr. Stefan Lackner, Reinhold Kober und Daniel Mund in der neuesten Ausgabe des Podcasts Drivers' Seat – und das Gespräch trägt vielleicht dazu bei, dass Sie demnächst wieder das Pedal durchtreten können.
Hören Sie rein in unsere fünfundvierzigste Folge des Podcast-Formats „Drivers' Seat"!
Übrigens: Auch Sie können ein Thema für diesen speziellen Branchenpodcast vorschlagen - melden Sie sich dazu einfach bei Daniel Mund (mund@glaswelt.de, Reinhold Kober (rk@bookyourvideo.com oder Stefan Lackner (stefan.lackner@erentum.com.
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🎯 Ihr Fensterunternehmen hat keine Persönlichkeit? Dann haben Sie ein Problem. [Body] Warum verkaufen manche Fensterbauer besser – obwohl sie fast identische Produkte haben? Die Antwort: Markenpersönlichkeit. Das Problem: Austauschbare Botschaften, Preiskampf, verlorenes Vertrauen. Die Lösung: Beschreiben Sie Ihr Unternehmen als Person. Klingt verrückt? Funktioniert aber. In unserem Podcast Drivers' Seat Folge 45 erfahren Sie: • Warum abstrakte Unternehmen menschliche Charakterzüge brauchen • Warum ehrliche Selbstreflexion wichtiger ist als perfekte Imagekampagnen • Wie Markenpersönlichkeit zu authentischen Botschaften führt • Warum Geschäftskunden noch sensibler auf Unstimmigkeiten reagieren • Das "Warum" als entscheidender Faktor bei vergleichbaren Produkten • Praxisbeispiel – Wie sich eine norddeutsche Fenstergruppe vom traditionellen zum dynamischen Anbieter wandelt Stefan Lackner, Daniel Mund und Reinhold Kober zeigen: Menschen kaufen von Menschen – am Point of Sale und auch im B2B. Der Kern: Authentizität schlägt perfekte Imagekampagnen. Immer.
Show transcript
00:00:04: Herzlich willkommen zu Drivers Seed, dem Podcast der die Branche auf Trappell.
00:00:10: Der Blick in die Welt von Fenster und Glasbranchen wird Ihnen präsentiert von
00:00:15: Adoblast
00:00:16: Ihrem Pionier für innovative Fenstersysteme.
00:00:21: Ja, hallo liebe Hörerinnen und Hörern.
00:00:22: Es freut mich ganz besonders dass ich heute die Ehre habe die Anmoderation für unseren Podcast zu machen.
00:00:28: Hintergrund ist das ich ganz gerne mal ein Thema respektive einen Begriff mit dem Podcast bringen möchte Den ich für extrem wichtig halte wo auch viel mit den Unternehmen daran arbeite Und mich jetzt auch einfach mal interessiert was denn meine beiden podcast Kollegen Mit diesem begriff anfangen können und wie sie den einsortieren würden.
00:00:47: Und es geht heute um das Thema Markenpersönlichkeit.
00:00:51: Die Frage an euch beide, was versteht ihr unter der Marken Persönlichkeit?
00:00:56: Was kommt bei euch sozusagen in die Gedankenwelt wenn ihr den Begriff hört?
00:01:01: Okay!
00:01:02: Markenpersonigkeit ja klingt irgendwie für mich etwas neu weil klar Marken wir haben es mit ganz vielen Marken im der Branche zu tun überall gibt es Marken und jeder achtet auf seinen Markenbewusstsein, aber jetzt kommt ein weiter Begriff dazu in dem Namen marken Persönlichkeit also irgendwas mit Person da noch in Verbindung zu bringen.
00:01:28: Aber ehrlich gesagt stehe ich jetzt momentan etwas auf dem Schlauch.
00:01:32: Reinhold hast du das schon irgendwie eine verbindung?
00:01:35: Also ich habe keine fertige Antwort.
00:01:37: Ich kann im Prinzip nur ne Mundwasung anstellen.
00:01:41: Marc ist erstmal was abstraktes und abstrakte Begriffe sind selten dazu angetan, besonders viele Emotionen auszulösen.
00:01:48: Und deswegen denke ich versucht man da menschliche Charakterzüge letzten Endes einem Unternehmen einer Marke zu verleihen um sie nahbarer zu machen und um letztendlich auch die Identifikationen zu erleichtern.
00:02:03: Ja, absolut richtig.
00:02:05: Die Idee dahinter ist tatsächlich dass wir Menschen uns Charakterzüge von anderen Menschen leichter vorstellen können als tatsächlich jetzt vom abstrakten Unternehmen.
00:02:13: Also Unternehmen an sich Im Prinzip nur eine Hülle, ist ein Organigramm.
00:02:18: Ist ein Geschäftsmodell wie man es auch nennen möchte.
00:02:20: aber ausmachen tut das Unternehmen natürlich in der gesamten Markenwirkung und an der Außenwirkungen im Image die Menschen die dieses Unternehmen entsprechend betreiben ja da arbeiten usw.
00:02:32: Und dann versucht man so eine gedankliche Brücke zu bauen sozusagen hey wir können uns viel leichter in andere Menschen reinversetzt oder Menschen beurteilen.
00:02:39: lasst uns tatsächlich einfach mal die ganz einfache Frage stellen was Wäre denn, wenn unser Unternehmen ein Mensch wäre?
00:02:46: und wie würde dieser Mensch für uns rüberkommen?
00:02:49: Aussehen welche Charakterzüge.
00:02:51: Wie würde der kommunizieren all diese Dinge die wir im täglichen Umgang sehr gut beurteilen können tatsächlich um es sich leichter vorzustellen Einfach mal mit dem Unternehmen in Verbindung zu bringen.
00:03:02: das ist so die Idee dahinter.
00:03:04: Daniel schaut mit großen Augen.
00:03:06: deswegen stelle ich jetzt gleich mal eine Frage an ihn und möchte Einfach mal von dir wissen, nehmen wir einfach ganz einfach die Glaswelt.
00:03:14: Wenn du die Glaswelt dir als Mensch vorstellst was siehst du vor deinem imaginären Auge?
00:03:19: Was siehst Du vor dir?
00:03:21: Wie sieht dieser Mensch Glaswelt aus bei Dir?
00:03:24: Puh!
00:03:25: Gute Frage.
00:03:28: Also theoretisch müsste der dieser Mensch ganz alt aussehen, denn er ist ja schon seventy-fünf Jahre alt oder über seventy Jahre alt.
00:03:38: Aber das ist ja gar nicht gefragt, darum geht es ja nicht.
00:03:40: Es geht eher um das Bild wie dieser Mensch sein müsste geprägt sein müsste etc.
00:03:48: und da würde ich jetzt erstmal sagen okay er braucht.
00:03:50: dieser Mensch sollte eine Person sein die große Ohren hat gut zuhören kann viel aufschnappen kann.
00:03:58: also tatsächlich ist das ein wichtiger Aspekt der diese Person haben muss.
00:04:05: Also schon mal ein guter Zuhörter, du hast sogar schon ein bisschen visualisiert.
00:04:08: Der Mensch hat große Ohren, hört also sehr gut zu am Markt bei den Kunden und bei der Zielgruppe ist also ein sehr guterzuhörder wenn man mit diesem Menschen in Kontakt kommt.
00:04:19: was fällt da vielleicht noch ein?
00:04:21: Du hast gesagt okay wir sind eigentlich ein alter Mensch weil wir schon sehr lange am Markt sind.
00:04:26: wie schaut es mit der Verwurzelung aus?
00:04:27: das ist auch so ein Thema.
00:04:29: wie ist dieser Mensch verwurzelt.
00:04:31: Ja, natürlich hat er eine große Gemeinde und es fühlt sich... Hat ein großes, riesen großes Umfeld.
00:04:39: Weil er halt die Branche ja schon sehr intensiv kennt.
00:04:42: aber mir fällt noch was anderes ein.
00:04:44: also nicht nur die großen Ohren sind wichtig sondern er braucht ja auch letztendlich um Um all das zu tun, was er macht, muss er ja auch hier reden können und muss etwas erzählen können.
00:04:57: Und muss Geschichten erzählen!
00:04:58: Und muss natürlich das, was ihm aufgeschnappt hat und gehört hat, wiedergeben.
00:05:04: Also letztendlich hat er auch... Muss er auch ein kommunikative Person sein?
00:05:10: Also er braucht einen Mund um es mal auf den Punkt zu bringen.
00:05:14: Wir sehen jetzt einen Menschen der gut zuhören kann, der's Ohr sozusagen am Markt hat die großen Ohren der ein guter Storyteller ist.
00:05:21: Das meinen wir aber nicht aus einer Erzählgeschichte, dass sich irgendwelche Fantasien mache sondern aus dem was er hört spannende Geschichten macht die verständlich sind auch vielleicht ein bisschen transformiert um sie verständlicher zu machen und somit wieder die Zielgruppe bedient an dieser Stelle.
00:05:37: Hast du perfekt beschrieben Stefan?
00:05:39: Wunderbar!
00:05:39: Kommen wir mal so ein bissel weiter weil wir habt ihr schon reingebracht das Thema Marke Marken Wahrnehmung usw.
00:05:45: Was könnte jetzt zur Idee dahinter sein diesen Menschen zu nehmen?
00:05:49: und wie kriege ich dann die Brücke zu den Begrifflichkeiten hin, die viele schon kennen.
00:05:53: Wie Image?
00:05:54: Wie Außenwirkungen?
00:05:56: Wie Markenwahrnehmung was auch immer oder Marke überhaupt.
00:05:58: Warum macht es Sinn sich diesen Menschen da vorzustellen und was ist die Ableitung daraus?
00:06:03: Ich will vielleicht mal ganz kurz einwerfen.
00:06:05: Ich verstehe den Prozess und der ist auch total interessant.
00:06:08: Wichtig ist nur dass das was letzten Endes vermittelt wird nicht zu stark aus meiner Sicht einer Konzeption unterliegt nach dem Motto, so möchte ich gerne sein.
00:06:21: Also natürlich gehört das dazu... Das ist schon klar!
00:06:24: Man muss reflektieren wie werde ich wahrgenommen?
00:06:26: Warum werde ich so wahrgenommen und passt es zu dem wie ich mich selber sehe?
00:06:29: ganz klar was ich sagen will is aus meiner Sicht wird's immer dann ein bisschen unnatürlich wenn man das Gefühl hat da haben sich Leute die vielleicht mit dem innersten Kern den Wesenskern des Unternehmens gar nicht so viel zu tun haben zusammengesetzt und überlegt Wie kriegen wir das denn hin dass das Unternehmen besonders sexy wirkt?
00:06:48: und dann wird es manchmal halt so, dass man sich denkt wenn man diese zurecht geschnitzten Botschaften so aufnimmt.
00:06:58: Dann hat man sich dabei, daß man sich wundert und sagt komisch ist das wichtiges Unternehmen was ich kenne?
00:07:04: Absolut genau!
00:07:05: Das ist nämlich das Problem wenn man einfach tatsächlich sehr stark in einer Wirkungsweise denkt die man gerne ausstrahlen möchte den anderen zu vermitteln, natürlich kann ich an meinem Image Arbeiten es verändern.
00:07:18: Aber wenn der Mensch nämlich die Menschen, wenn die Wahrnehmung im Kontakt mit dem Unternehmen eine andere ist dann werden die Botschaften bei uns so wie du es so schön gesagt hast irgendwie ja nicht zusammenpassen.
00:07:29: also da ist kein Matching da und das ist halt das Wichtige einfach ehrlich zu bleiben.
00:07:34: natürlich kann man sein Image verändern aber nicht nur durch Botschafte, da ist ein bisschen mehr dahinter.
00:07:38: und wenn man eben diese Betrachtung als Persönlichkeit, als Mensch macht dann kann man auch sehr schön eben die Außenwirkung erkennen.
00:07:44: Also wie wirkt dieser Mensch auf mich, authentisch zu bleiben?
00:07:47: Das ist glaube ich ein ganz wichtiger Begriff damit Menschen einen so wahrnehmen wie man isst und das ist ja auch nicht schlechtes.
00:07:53: also man sollte sich da auch teilweise gar nicht verbiegen finde ich weil man ist der immer ist, man ist die Organisation Man ist das Unternehmen, sind die Menschen die dahinter sind Die sind halt so wie sie sind.
00:08:04: Ich würde vielleicht noch einen weiteren Begriff reinwerfen Und es ist dann der Begriff Vertrauen.
00:08:09: Ich glaub dass das an der Stelle ganz wichtig ist und Vertrauen entsteht nach meiner Wahrnehmung nicht nur oder nicht in erster Linie durch das was ich vorgebe zu sein, oder was ich mir für meine Imagekampagne überlegt habe.
00:08:27: Ich sage es jetzt mal ein bisschen flapsig, sondern Vertrauen entsteht in Erster Linien durch das, was man tut.
00:08:33: Und wenn das was man tut zu dem
00:08:38: Bild
00:08:39: passt Was sozusagen in dem entsprechenden Empfängerkreis vorhanden ist, dann finde ich es das eine tolle Geschichte.
00:08:48: Weil dann hat man das
00:08:50: Gefühl
00:08:51: Das ist organisch sage ich jetzt mal und dann glaube Ich auch dass diese unmittelbare Wahrnehmung die ja dann entsteht wenn ich wirklich mit der Person Mit dem magazine Glaswelt mit der Firma XYZ was auch immer zu tun habe Dass das dann eben auch nicht nur das bild positiv verfestigt sondern eben auch dieses Vertrauen bestätigt und das führt dann im Idealfall dazu, dass eben auch eine gewisse Wahrnehmung dann zum Beispiel in Form von Weiterempfehlungen an andere vermittelt wird.
00:09:23: Wir haben jetzt gesagt okay es gibt eine Verbindung von Marke und Person.
00:09:29: was mache ich denn jetzt damit?
00:09:31: Kann dem meinen Kunden erzählen.
00:09:33: Ich bin ja so wie eine Person oder also gibt mir doch einfach mal den Hinweis und den Einblick, was mache ich mit der Erkenntnis wenn ich mich als Person charakterisiert habe im das Unternehmen?
00:09:48: Mit dieser Erkenntnis leide ich die richtigen Botschaften ab.
00:09:51: Sonst passiert genau das, was der Reinhold gerade angesprochen hat als Vertrauen genannt.
00:09:56: Man kann es auch also ein ungutes Bauchgefühl nennen Das heißt dass man einfach im Kontakt eine Erwartungshaltung hat, die vielleicht generiert wird durch Botschaft und Werbung Was auch immer Das heisst.
00:10:06: mit dieser Erwartungshaltung geht man dann zum Unternehmen oder dritt in Kontakt mit diesem Unternehmen Und dann passt es nicht zusammen.
00:10:13: Da wird dann schon mal so das Vertrauen erschüttert, weil wenn das schon nicht zusammenpasst wie ist denn das mit den anderen Aussagen die das Unternehmen so trifft passen?
00:10:21: Die da kann ich mich darauf vertrauen.
00:10:23: Das heißt die wichtige Berücke, die ich hier schlagen muss ist dass ich mich als Mensch beschreibe und diese Attribute, diese Werte all diese Themen mein Temperament meine Verwurzelung.
00:10:34: Da gibt es einige Aspekte die man da beleuchten kann dann sauber auch an dem Markt kommunizierer als Botschaft weil dann ist es authentisch Dann ist das genau die Wahrnehmung die auch der Kunde hat Und dann habe Ich das gute Bauchgefühl Weil das ist das was ich spüre und das erlebe ich dann auch und das ist halt ein wichtiger Punkt um gerade auch in der Anbahnung oder in der Bindung authentisch zu bleiben und die Organisation der Mensch unter Anführungsstrichen zu bleiben, der man ist.
00:11:01: Und nicht irgendwas vorzuspielen weil die Fassade um in unserer Branche zu bleiben wird irgendwann fallen.
00:11:05: Das ist halt schlecht.
00:11:06: also ich sollte mir keine Fassad aufbauen die mich irgendwie schillernd lässt und dahinter ist jetzt ein Abbruch.
00:11:11: Budde dringend gesprochen das funktioniert halt nicht an dieser Stelle.
00:11:16: Ich habe auch noch eine Frage an dich Stefan.
00:11:18: Inwiefern sollte denn differenziert werden bei dem Thema Markenpersönlichkeit jeweils ob es um Entverbrauchermärkte oder um berufliche Nutzergruppen geht, also sprich hat es die gleiche Bedeutung im BtoC wie im Btubi-Markt und werden vielleicht andere Maßstäbe angelegt wenn's darum geht zu sagen okay diese Marke wird dort als erfolgsversprechend wahrgenommen.
00:11:42: Also das hat die absolut gleiche Bedeutung weil sowohl in btubien btc auch wenn es eine andere Konstellation ist von den Unternehmen und entverbrauchern sind aber immer Menschen.
00:11:51: Das heißt, in einem B-Bereich gibt es ja auch einen Einkäufer.
00:11:55: Da gibt's ja auch jemand, ein Projektmanager was auch immer.
00:11:58: Also das sind ja immer Menschen die vielleicht jetzt nur indirekt für sich kaufen sondern eher fürs Unternehmen und nicht direkt als Konsumenten auftreten.
00:12:05: aber die Wirkung ist die gleiche.
00:12:07: wenn ich mich auch unwohl fühle und vielleicht sogar im B to B Bereich noch bisschen mehr weil ich musste sie auch rechtfertigen dass ich mich für verschiedene Lieferanten entschieden habe oder warum ich mich jetzt gerade verdienen entschieden habe Und wenn ich da ein ungutes Gefühl hab dann kannst du gar eher sein, dass es kippt als es vielleicht sogar als Consumer kippen würde.
00:12:24: Weil ich probiere es halt dann mal aus.
00:12:25: Vielleicht ist das Produkt da nicht so schlecht und der einzige ist, dass ich eine Fehlentscheidung gemacht habe.
00:12:30: in einem B-to-B-Geschäft hat dann nicht nur ich oder hab dann nicht die fehlentschaltung gemacht sondern ist eine Fehle Entscheidung fürs Unternehmen für das sich gerade stehen muss.
00:12:39: Und da wird's natürlich auch schon kritisch und deswegen ist es immer noch ein People Business.
00:12:44: Egal was dafür im B to irgendwas steht sind Menschen und Menschen brauchen Sicherheit, brauchen Vertrauen wie es da Reinhold so schön gesagt hat.
00:12:51: Und wenn mir dieses Vertrauen gestört wird, dass die Botschaften und das was ich erlebe nicht zusammenpasse kann sein, dass man der Kunde abspringt obwohl ich vielleicht die bessere Lösung habe an dieser Stelle.
00:13:01: Ich wollte nochmal ein bisschen wieder auf die Basis kommen.
00:13:05: Wenn ich jetzt ein Fensterhersteller bin ja?
00:13:07: Wenn ich an den oder einen Fensterhändler bin!
00:13:10: Ich hab'n Produktfenster!
00:13:13: Darum geht's ja!
00:13:14: Ich möchte mit meinen Produkten Geld verdienen, dass ich erfolgreich am Markt platziere.
00:13:23: So und jetzt kommt die Marke im Spiel!
00:13:25: Was ist was?
00:13:27: Und die Markenpersönlichkeit on
00:13:29: top?!
00:13:29: Was ist also dann das Bild, was ich gebe... ...was ich verspreche, was eben den Kern meiner Marke ausmacht?
00:13:39: Ist es das, dass sich das Vertrauen geben, dass Alteingesessene Marke bin oder ist es ja?
00:13:48: was muss ich mir denn darunter vorstellen, dass sich das mit Leben füllen kann diese Persönlichkeitsaspekte Attribute da reinzubringen.
00:13:56: Das was du mit lieben fühlst hast du gerade selber angesprochen bist zum Beispiel schon länger im Markt, das ist diese Verwurzelung.
00:14:01: Welche Werte habe ich?
00:14:03: Wie ist mein Temperament?
00:14:04: Bin ich eher sehr dynamisch bin ich eher zurückhaltend?
00:14:08: also man kann da sehr sehr viel schön transportieren ohne dass wir jetzt dazu sehr ins Detail gehen an der Stelle.
00:14:14: Wichtig ist einfach gerade in einem Markt der sehr vergleichbar ist und indem sind wir halt in den meisten Märkten zwischen nicht nur unseren sondern die Märkte auch doch die Transparenz die sich über das Internet und über KI alles mögliche ergibt ist die, sage ich mal, Differenzierung vom Produkt immer schwieriger.
00:14:30: Deswegen sollte ich mehr auf meinen Kern gehen und der Kern ist der berühmte Warum Ich Etwas Mache.
00:14:35: Es ist jetzt für diesen Podcast zu weit gesponnen.
00:14:39: Ich will es einfach nur noch reinbringen, wer sich da Lust hat damit zu beschäftigen.
00:14:42: Da gibt's von Simon Sinek den Golden Circle der eben sehr schön und aufzeigt dass alle wissen was wir machen ein paar Wissen wie wir das machen aber ganz wenige wissen warum wir etwas machen.
00:14:53: Und das Spannende ist dass das Warum beim Kunden ankommt.
00:14:56: die Vergleichbarkeit Die ist sehr schnell da.
00:14:58: das passt dann bin ich irgendwie so auf dem Level okay?
00:15:00: Die haben alle ähnliche Qualität ähnlichen preisstehne.
00:15:03: Aber wo ist jetzt sozusagen meine Referenz hin.
00:15:07: Für wen entscheide ich mich?
00:15:09: Und da kam das Warum ins Spiel und sich damit zu beschäftigen, ist eben auch ganz viel mit dem Thema Mensch warum wir etwas tun verbunden und es hilft uns leichter auf diese abstrakten Dinge zu kommen im Unternehmen wenn wir das Ganze als Mensch betrachten.
00:15:23: Ja finde ich nochmal gut dass du es alles so vermittelt hast.
00:15:27: für mich ist jetzt auch ganz klar ein Bild entstanden.
00:15:29: Ich war beispielsweise verkürzen weil ich in Norddeutschland habe mit zwei Geschäftsführern gesprochen, einer großen Fenstergruppe.
00:15:38: Und da ist unheimlich viel passiert.
00:15:42: Da sind Unternehmen hinzugekommen, Tochterunternehmen und die Gruppe hat sich verändert.
00:15:47: Das sind ganz andere Menschen in Verantwortung gekommen.
00:15:50: Da hat sich ein junges Führungsteam gebildet.
00:15:53: Ich habe gedacht von einem sehr traditionellen Anbieter entwickelt sich die Gruppe ganz anders weiter und wird viel dynamischer.
00:16:03: Und das müssen sie auch im Markt transportieren, diese Informationen und dieses Bild, dass da was sich verändert hat.
00:16:11: Das ist natürlich mit sowas natürlich super möglich.
00:16:15: Kaum zu fassen, dass uns dieses Thema so an der Feier gesetzt hat!
00:16:18: Vielen vielen Dank Stefan für deine Einblicke, deine Danke Das spannende Gespräch und ich glaube in der nächsten Folge schauen wir uns die Marktsituation im Fensterbau nochmal ein bisschen genauer an.
00:16:29: Da gibt es schon ein paar interessante Entwicklungen, eventuell auch Parallelen zu anderen Branchen.
00:16:34: Und da gibt's mit Sicherheit auch das eine oder andere, die eine oder andre Schnittmenge zu dem was wir heute diskutiert haben.
00:16:39: Vielen Dank für die
00:16:49: Aufmerksamkeit!
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