Drivers Seat 46: Die Spreu trennt sich vom Weizen

Show notes

💬 Was diskutieren wir in Folge 46? • Warum große Fensterunternehmen antizyklisch investieren – und was das für den Markt bedeutet • Warum Unternehmen ohne klare Positionierung besonders gefährdet sind • Marktkonsolidierung live • Strategisches Verlustgeschäft – wann es sinnvoll ist, sich Aufträge zu "kaufen" • Innovation und Kundenbindung als Ausweg für kleinere Betriebe • Warum es jetzt ums Überleben geht, nicht ums Betriebsergebnis Darüber diskutieren Dr. Stefan Lackner, Reinhold Kober und Daniel Mund in der neuesten Ausgabe des Podcasts Drivers' Seat – und das Gespräch trägt vielleicht dazu bei, dass Sie demnächst wieder das Pedal durchtreten können. Übrigens: Auch Sie können ein Thema für diesen speziellen Branchenpodcast vorschlagen - melden Sie sich dazu einfach bei Daniel Mund (mund@glaswelt.de, Reinhold Kober (rk@bookyourvideo.com oder Stefan Lackner (stefan.lackner@erentum.com. Hören Sie rein in unsere sechsundvierzigste Folge des Podcast-Formats „Drivers' Seat"!

Show transcript

00:00:04: Herzlich willkommen zu Drivers Seed, dem Podcast der die Branche auf Trappell.

00:00:10: Der Blick in die Welt von Fenster und

00:00:13: Glassbranchen

00:00:14: wird Ihnen präsentiert

00:00:15: von Adoblast,

00:00:16: Ihrem Pionier für innovative Fenstersysteme.

00:00:21: Herzlich Willkommen zur aktuellen Folge unseres Branchen Podcasts Driversseed.

00:00:26: Ich darf schon mal vorwegnehmen, das ist diesmal auch das Thema nämlich die Situation in unserer Fensterbranche.

00:00:32: Worauf ich ganz gerne heute mal so ein bisschen die Aufmerksamkeit lenken wollen würde, dass ich das Gefühl habe, dass im Moment schon Entscheidendes in unsere Branche passiert.

00:00:43: Das hat damit zu tun, dass sich der Markt ändert

00:00:47: bzw.,

00:00:47: dass wir einfach was den Neubau angeht seit geraumer Zeit in einer schwachen Marktphase uns befinden und dass sich jetzt einfach so ein bisschen die Spreu vom Weizen trennt, dahingehend das es schon aus meiner Sicht auffallend viele Unternehmen gibt oder viele zumindest sehr namhafte Unternehmen bei denen man ganz stark oder ich zumindest stark das Gefühl habe, dass explizit antizyklisch agiert wird.

00:01:12: Das heißt gerade in der jetzigen Phase wird investiert, sei es durch Zukäufe, sei ist durch Automation.

00:01:18: auf jeden Fall sag ich jetzt mal daran gearbeitet sich aufzustellen.

00:01:23: Ich möchte fast sagen für die nächsten Jahrzehnte, dann haben wir auf der anderen Seite das Kala den Dorfschreiner.

00:01:28: Den wird es immer geben und das finde auch gut so.

00:01:31: Der macht aber halt Fensteraufträge von was weiß ich drei vier fünf sechs Stück.

00:01:36: Aber dazwischen da passiert im Moment gerade einiges.

00:01:39: Und die Gründe dafür die könnten uns jetzt vielleicht mal ein bisschen anschauen.

00:01:42: Daniel hast du auch das Gefühl dass da natürlich schon auch beim eine oder anderen Druck auf dem Kessel ist und das vielleicht auch manchmal, ich weiß nicht wie es hier geht wenn man so ganz ehrlich ist.

00:01:53: Wenn man in so ne Fensterproduktion reinkommt also ich habe manchmal schon das Gefühl seit Ende der neunziger Jahre ist dann nicht ganz so viel passiert.

00:01:59: Ja

00:01:59: jetzt hast du natürlich viele Dinge angesprochen.

00:02:01: Reinhold Ich kann in vielen Dingen dir auch wirklich total recht geben.

00:02:08: Nimm doch mal den Markt die Marktsituation.

00:02:10: Also da sehe ich aktuell Wir sind jetzt im Herbst sozusagen des Jahres.

00:02:17: Wenn man jetzt den Jahresstaat sieht, da hat es wirklich toll funktioniert.

00:02:23: Alle waren eigentlich so ein bisschen euphorisch und haben gedacht super guter Staat.

00:02:28: Die Auftragslage war richtig gut.

00:02:30: dann kam der große Dämpfer was verursacht wurde natürlich durch den Iran Krieg mit der Verteuerung der Energie.

00:02:40: dann gab es eben entsprechend unmittelbar, wirklich unmittelbare die Preissteigerungen bei den Vorprodukten und dann gab's auch wirklich unmittelbar den großen Dämpfer bei den Auftragseingängen.

00:02:55: Und im zweiten Aspekt den du eingebracht hast... Auch das kann ich bestätigen.

00:03:01: Es ist in dem Unternehmen viel los in Sachen.

00:03:05: wie kann ich mich anders aufstellen?

00:03:07: Wie kann ich effizienter werden, wie kann Ich andere Geschäftsfelder entwickeln.

00:03:13: Ja all das ist sehr intensiv im Prozess gerade natürlich bei den größeren Unternehmen.

00:03:20: Stefan an dich die Frage du arbeitest mit Unternehmen permanent zusammen.

00:03:26: Es ist ja eine Tatsache, dass das wie wenn ich ein Haus habe.

00:03:29: Also an einem Haus muss man auch immer irgendwas machen.

00:03:32: Wenn ich das nicht mache und wenn ich furchtende Jahr nix mach dann hab' ich plötzlich ganz viele Baustellen auf einmal.

00:03:36: Und so endlich ist es im Unternehmen auch.

00:03:38: Jetzt angenehm bin schon in der Situation wo es genug zu tun gäbe.

00:03:46: jetzt wird's natürlich noch auf der Auftragsseite schwierig.

00:03:53: Was macht man da am besten?

00:03:54: Außer in die Kirche gehen?

00:03:55: Ja, das ist schon mal ein guter Ansatz.

00:03:57: Meines Beten am Zufangen.

00:03:59: Das Thema trifft im Prinzip immer Branchen.

00:04:03: Wenn Krisen eine Branche treffen, dann sind sie wie ein Katalysator!

00:04:07: Das heißt Dinge die einfach tatsächlich aufgrund auch vielleicht einer sehr guten Auftragslage hinten runtergefallen ist.

00:04:14: Es ist alles gut gelaufen, man hat nicht zu den Änderungswillen.

00:04:18: Warum auch?

00:04:18: Es läuft ja und die Auftragsbüchern sind voll, die Kunden sind zufrieden.

00:04:22: all diese ganzen Faktoren bringen uns dann in so eine Komfortzone rein Und aus der Komfortzone komme ich dann halt erst dann raus wenn ich oft einen Impuls von außen krieg und diese Impulse sind meistens Krisen sind Nachfrage Einbrüche Veränderungen im Markt kommen, können wir auch gleich nochmal drüber sprechen.

00:04:40: Du hast gerade gesagt dass es auch eine Konsolidierung gibt das große kleine sozusagen, ich nenn's jetzt mal Schluckchen aufkaufen.

00:04:48: Ganz kurz ich war diese Woche bei einer sehr großen Gruppe und da wurde mir gesagt die bekommen derzeit jede Woche.

00:04:56: also muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

00:04:58: Jede Woche wird denen im Moment eine Firma angeboten die sie kaufen können Aus der Fensterbranche.

00:05:02: Das

00:05:02: sind genau diejenigen, die wir uns gleich ein bisschen genauer anschauen werden.

00:05:06: Die Situation ist einfach... ...die Unternehmen holt das ein was sie einfach verpasst haben.

00:05:09: Es muss an der Stelle einfach sagen jetzt kann ich und sollte ich tatsächlich schauen dass sich sehr schnell agiere bevor ich aus dem Markt rausgespült werde.

00:05:18: Ich habe ein sehr interessantes Zitat vom ZIPSE von BMW mal gehört.

00:05:22: er gesagt hat die nächsten Jahre geht es nicht ums Betriebsergebnis es geht darum zu überleben.

00:05:27: es geht drum zu investieren sich in diesem neu formierten zusammengesetzten Markt, der jetzt halt speziell auch in der Automobilindustrie von externen Impulsen sehr stark getrieben wird sich aufzustellen um für die Zukunft da zu sein.

00:05:41: Also nicht vorsichtig vorzugehen sondern eher aggressiv vorzugeben damit man einfach die schnelle dynamische Veränderung nicht verpasst sondern sich aufstellt für die zukunft.

00:05:50: Jetzt gilt es zu handeln Und das ist ganz wichtig, weil sonst wird das Betriebsergebnis halt dauerhaft schlecht und dann wird es irgendwann schwierig fürs Unternehmen.

00:05:58: Also das heißt ja im Gradex bedeutet es doch auch wir sind ja alle so erzogen worden zu sagen gibt es ja glaube ich auch einen schönen Satz zu.

00:06:07: Umsatz ist was für Angeber, Ertrag ist etwas für Könner oder irgendwie so ähnlich.

00:06:11: Den

00:06:11: kenne ich jetzt noch nicht aber den finde ich cool!

00:06:13: Im

00:06:13: Augenblick und das ist ja die Schlussfolgerung aus dem was du gesagt hast muss man da vielleicht speziell ein bisschen umdenken weil das heißt nämlich im Klarentext auch also gerade auch im Kontext mit den hohen Einkaufspreisen beispielsweise mit der drohenden Verknapplung von Vorprodukten die ich einfach brauche um meine Fenster bauen zu können Da muss sich dann vielleicht auch wirklich mal sagen okay wir müssen jetzt die Handlungsfähigkeit für die nächsten Monate sicher selbst auf die Gefahr hin, dass wir im Moment wie du gesagt hast mit den Ergebnissen jetzt nicht unbedingt da sind wo wir hin wollen.

00:06:45: Aber dann geht es einfach mal darum zu sagen letzten Endes ja den Fußabdruck am Markt zu sichern und vor allem die Handlungsfähigkeit von morgen zu sicheren?

00:06:54: Ja also man muss natürlich schauen das man jetzt mal irgendwie durch die Zeit kommt.

00:06:58: aber Der Auslöser ist jetzt nicht nur die Verknappung von irgendwas, weil es gibt ja auch Unternehmen bei denen läuft trotzdem noch einigermaßen gut in der Stelle.

00:07:08: Sehr oft ist es einfach dass ich zum Beispiel eine unkonkrete Positionierung habe im Markt und du hast gerade gesagt das bieten sich gerade viele Unternehmen an als Übernahmekandidaten wie eben auch immer und das sind sehr oft Unternehmen die tatsächlich... Das ist so ne U-Kurve müsst ihr euch vorstellen die sozusagen in einer Mitte hängen, Stuck in den Mittel nimmt man das auch oder auf Deutsch zwischen den Stühlen Situationierung haben, indem sie sich so sauber differenzieren dass sie einfach in ihrer nie schäne gewisse Ausstrahlung macht haben auch Sondern irgendwo zu zwischendrin sind.

00:07:38: also eher so tatsächlich die kostenführerschaft nicht haben aber auch Die qualitätsführer schaft nicht so wirklich haben und das sind die dies als erstes beutelt.

00:07:47: wenn dann Einfach den nachfrage wegbricht weil da muss ich entweder über dem preis kommen Und dann brauche eine kostenführschaft dann braucht produktivität dann braucht automatismus all das was die großen haben Oder ich brauche eine so eine Spezialisierung, dass mir jetzt eben nicht der Massenmarkt wegbringt.

00:08:03: Sondern das ich aufgrund meiner Nische auch immer noch Kunden finde, die jetzt genau diese spezifischen Suchen, diese spekifische Dienstleistungslösung was auch immer.

00:08:12: Ist

00:08:12: die Mitte sozusagen

00:08:15: zum

00:08:16: Scheitern verurteilt?

00:08:17: Es ist tatsächlich so.

00:08:18: oder was müssen die denn anders machen?

00:08:20: wie müssen sie sich anders aufstellen?

00:08:22: Müssten die tatsächlich sagen, okay komm dann verkaufe ich den Laden an eine großen und bin vielleicht noch Geschäftsführer.

00:08:32: Und dann hat das gleich gerade eben den Aspekt mit eingebracht Reinhold Umsatz also Schere Umsatz und Gewinn.

00:08:40: ja es ist ja heute in diesem Markt.

00:08:42: oft wird gesagt Mensch da hat sich wieder einer nur den Auftrag gekauft Ja, der wird aber kein Gewinn daraus machen.

00:08:50: Sondern das wird wahrscheinlich noch ein Verlustgeschäft.

00:08:53: andererseits weiß ich auch dass Unternehmen auch gerade ganz die großen Unternehmen aktuell sagen Ich verzichte ein bisschen auf die Gewinne um mir langfristig diese Marktanteile zu sichern, um langfristige dabei zu sein.

00:09:10: Die die in der Mitte sind haben es tatsächlich schwierig ums mal die erste Frage reinzubringen weil wir haben das letzte Mal im Podcast das Thema Markenpersönlichkeit gehabt Und dann ist eine kleine Wahrnehmung am Markt da, die spezifisch fürs Unternehmen ist.

00:09:22: Also ich bin weder das einen noch das andere.

00:09:25: Ich bin wedert günstig noch differenziert oder Qualität also ich stecke da so zwischendrin und dann ist halt die Wahrnehnung tatsächlich echt für die Kunden schwierig.

00:09:35: was steht das Unternehmen?

00:09:37: Deswegen muss ich mich entscheiden wenn ich so eine Mittelpositionierung habe.

00:09:41: wie gesagt funktioniert wenn es läuft gut weil einfach der Markt.

00:09:44: auch da ist viele am Markt eine große Nachfrage haben.

00:09:48: Dann kommen auch die in der Mitte sozusagen zum Zuge, wenn dann aber die Marktsituation sich verändert und die Nachfrage einbricht jetzt im wahrsten Sinne des Wortes, dann ist es halt schon wichtig dass ich eine klare Positionierung habe das ich entweder eine hohe Produktivität hab oder hohe Qualität oder irgendwas Spezifisches usw.. Ich

00:10:05: möchte diesen Begriffstag in den Mitteln nochmal aufgreifen weil mir ist ganz wichtig zu sagen was wir hier diskutieren ist keine Phänomen der Fensterbranche.

00:10:11: also das ist zumindest meine Beobachtung.

00:10:13: wenn bei uns nur mal etwas ganz anderes.

00:10:15: guckt euch die Hotel- und Gaststättengewerbe.

00:10:18: Nur mal als Beispiel, jeder kennt den Bayerischen Hof in München oder Sritz oder was weiß ich was?

00:10:22: Und die Leute, die genügend Geld haben und die bereit sind das für so etwas auszugeben damit werden sie auch immer ihren Markt haben.

00:10:30: und auf der anderen Seite sag' ich mal geht's drum zu gucken gerade in der Großstadt wo kann ich denn vernünftig mal günstig irgendwie unterkommen?

00:10:37: Auch da gibt es eine klare Zielgruppe und wenn jemand sich dafür aufstellt das heißt ja nicht dass ist der letzte alle schlimmste Absteige sein muss aber dann hat er ne klare Positionierung.

00:10:46: Aber diese ganz stinknormalen drei Sterne-Hotels, die du eigentlich auch nicht unterscheiden kannst.

00:10:52: Weil sie haben halt ein Bett und eine Dusche und irgendein Nullachtfünfzehn Frühstück, da finde ich wird es schwierig.

00:10:58: Und wenn wir uns das nochmal vergegenwärtingen... Ich denke dass es nie zu so deutlichen Marktverschiebungen kommt wie in Zeiten einer Krise.

00:11:08: Das hat eben auch etwas damit zu tun, dass man irgendwann mal sagen muss also Ich kann es mir leisten und ich bin jetzt mal einfach auch so konsequent an der Stelle, um zu sagen okay.

00:11:21: Ich

00:11:21: bringe jetzt

00:11:23: durch die Schwäche der anderen vielleicht mal einen Fuß in die Tür rein selbst wenn dieser einzelne Auftrag jetzt nicht der mit dem besten Ergebnis aller Zeiten ist, aber dann habe ich halt einfach die Situation wenn das alles gelaufen ist und wenn andere vielleicht da schon gar nicht mehr da ist.

00:11:36: Ich will jetzt nicht zündig sein, aber es ist nun mal die Situation im Moment.

00:11:39: Dann bin ich vielleicht auch beim einen oder anderen Partner gesetzt.

00:11:42: Das gehört ja auch noch einmal dazu.

00:11:43: Ja genau also das ist so dass der strategische Aspekt hinter dem was man sehr gerne umgangssprachlich sagt immer kauft sich ein Auftrag.

00:11:50: Also das kann ein strategischer Move sein, dass sie einfach wo rein kommen, dass ich zeigen kann was ich kann und da einfach ganz bewusst darauf verzichtet, dass ich jetzt daran was verdiene oder tatsächlich vielleicht sogar unter Anbeständen Verluste habe.

00:12:01: Aber ich würde immer schauen das die variablen Kosten gedeckt sind an der Stelle als Preisuntergrenze oder ich brauche einfach diesen Auftrag um meine Kapazitäten auszulasten.

00:12:10: also das ist auch etwas was ich nie vergessen darf.

00:12:13: gerade in einer hohen Automatisierung ist natürlich dann auch schon der Druck dar, dass die Maschinen laufen Und dann kann es tatsächlich betriebswirtschaftlich sinnvoll sein, sich sozusagen diesen Auftrag zu kaufen um einfach die Maschinen laufen zu lassen und die Leute zu beschäftigen.

00:12:28: Am Ende des Tages muss natürlich schauen dass ich zumindest mal die Nullinie irgendwann erreiche.

00:12:33: Ich kann auch einen Verlust machen.

00:12:35: das ist jetzt nicht so dramatisch wie es oft hingestellt wird.

00:12:41: Da ist der Mittelstand ja wahnsinnig allergisch dagegen Auch meine Kunden immer wieder.

00:12:46: Aber es ist auch einmal ein VerlUST möglich hohe Kapitalausstattung sowieso und so ein Verlust hilft mir dann steuerlich auch wenn ich einen Verluste Vortrag zum Beispiel mache.

00:12:54: Ein schlechtes Jahr muss nicht das Ende eines Unternehmens sein, eine schlechte Strategie kann das ganze aber einleuten.

00:13:01: an der Stelle.

00:13:01: Ich will

00:13:02: nochmal ganz kurz abschließend von meiner Seite sagen weil wir ja darüber geredet haben welche Strategien gibt es in der Mitte?

00:13:08: für mich ist das eine Innovation.

00:13:10: das klingt jetzt erst mal furchtbar blatt.

00:13:11: aber tatsache Kreativität und gute Produkte, denen haben nichts mit Unternehmensgröße zu tun.

00:13:17: Da bin ich fessenfest davon überzeugt.

00:13:18: also ganz viele Entwicklungen kommen aus ganz kleinen Firmen die dann erst durch diese Entwicklungen groß geworden sind.

00:13:24: Und das zweite ist Marke Mensch bzw.

00:13:27: It's a People Business.

00:13:28: Das haben wir auch gehabt vor kurzem.

00:13:30: Da geht es, glaube ich auch um das Thema Kundenbindung.

00:13:33: Wie stark ist die ausgeprägt?

00:13:34: Auch letztendlich auf der persönlichen Ebene?

00:13:36: wie groß ist das Vertrauen?

00:13:38: Ich glaube, das sind schon zwei Dinge, die ganz wichtig sind.

00:13:41: Es gab

00:13:41: vor kurzem eine Studie von Munich-Strategy.

00:13:45: Ich habe nicht mehr Schwierigkeiten mit dem Namen aber Dr.

00:13:48: Konstantin Greiner hat da wirklich auch nochmal aufgezeigt dass es gerade jetzt richtig schwierig ist.

00:13:55: Er weiß in dieser Studie darauf hin, dass eben viele Fensterhersteller in diese Problematik reinrutschen und das ist aber auch kein Phänomen, du hast es ja genannt Reinhard.

00:14:08: Kein Phänomene der Fensterbranche ist aber generell im Bau selber.

00:14:13: Da kommt so viel zusammen und so viele Schwierigkeiten mit denen die Branche umgehen muss.

00:14:20: Es gibt natürlich Möglichkeiten sich da freizuschaufen, aber ganz wichtig ist es natürlich dass du auch die nötige Größe und damit auch vielleicht die nöltige Kapitalversorgung hast.

00:14:32: Damit du letztendlich auch Innovationen gestalten kannst.

00:14:36: Du musst ja dann Ideen weiter entwickeln können.

00:14:40: Du muss ja irgendwas neue Märkte entdecken und dafür brauchst du einfach Kapital.

00:14:46: Aber nicht jede Idee muss zwingend viel Geld kosten.

00:14:49: Manchmal ist es einfach mal, sich sämtlich zurück zu ziehen von einer Vogelperspektive auf sein Unternehmen draufzuschauen und sie mal zu fragen was machen wir eigentlich?

00:14:59: Warum machen wir das?

00:15:00: Und wie kriegen wir das besser?

00:15:03: kommuniziert und da ist schon die erste Differenzierung drin.

00:15:06: Klar ist Innovation, Ideen immer gut.

00:15:07: gerade für Kleine ist es oft lebenswichtig sich in der Nische zu halten, die Nische zur Verteidigung usw.

00:15:13: Es muss aber nicht zwingend immer mit Kapital verbunden sein.

00:15:16: Es muß ab- und zumal auch damit verbunden seien sich selber infrage zu stellen und das ist glaube ich wichtig.

00:15:21: Mir wäre dran gelegen dass man eben nicht den Kopf in den Sand steckt sondern wie Stefan gesagt hat auch mal versucht einen Schritt zur Seite zu machen und realistisch anzusehen welches Potenzial da ist und wie man es am besten ausschöpft.

00:15:34: Vielen Dank fürs Zuhören!

00:15:35: Ich möchte mal ankündigen, wir haben als nächstes Mal unser Podcast wieder fast live von den Rosenheimer Fenstertagen.

00:15:43: Wir werden an Professor Häusler und Dr.

00:15:45: Peichel zu Gast haben Und ganz intensiv natürlich über das Sechzigjährige Jubiläum des Instituts sprechen, aber auch die Themen, die wir heute zum Beispiel angesprochen haben.

00:15:55: Auch nochmal aus Sicht des Institutes beleuchten.

00:15:57: Das werden wie immer sehr spannende Gesprächspartner sein und wir freuen uns schon sehr auf den Termin und ich hoffe sie freuen sich auch alle wenn der Podcast dann live geht!

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